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Die Anleitung zu Hertz~Ware ...

1 Über diesen Text


HERTZ.HYP/REF bzw. HERTZ.TXT ist als Bedienungsanleitung zum Programm Hertz~Ware geschrieben. Er kann als Hilfe-Text im Programm genutzt werden.


Der Text darf - als Hypertext, wie auch in seiner ASCII-Fassung - frei kopiert und weitergegeben werden. Das Bereithalten in Mailboxen ist erlaubt, sofern der Zugriff auf die Dateien nicht mit Gebühren verbunden ist, die über die für die sonstige Nutzung erhobenen hinausgehen.


Ausdrücklich nicht gestattet ist die Aufnahme weder des Hypertextes noch seiner ASCII-Fassung in PD-Sammlungen, auf CD-ROM und ähnliche Arten von Programmsammlungen ohne schriftliche Genehmigung des Autors.


Teilweise oder komplette Wiedergabe dieses Textes in welcher Form auch immer ohne Hinweis auf den Autor ist nicht gestattet.


Teilweise oder komplette Wiedergabe dieses Textes in entgeltlich abgegebenen Produkten in welcher Form auch immer ist ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung des Autors zulässig.



2 Einleitung


Es gibt viele Wege, auf denen das Programm zu Ihnen gekommen sein kann. Genau so unterschiedlich können die Gründe sein, derentwegen Sie sich mit Hertz~Ware und diesem Text beschäftigen. Natürlich stehen auch Sie unter Zeitdruck und wollen jetzt wissen, wozu Hertz~Ware da ist und was Sie damit Nutzbringendes anfangen können.


NiederfrequenzMplatz. Für einen solchen Meßplatz benötigt man Signalgeneratoren und Meßgeräte. Und praktisch ist die Möglichkeit, bestimmte Meßaufgaben mit einem Rechner automatisch auszuführen und auszuwerten ...

Eine Auswahl davon - begrenzt durch die Hardwareausstattung des ATARI Falcon030 - steht Ihnen mit Hertz~Ware zur Verfügung.


Aber nicht die herkömmlichen Laborgeräte wie Sinusgenerator und Oszilloskop stehen im Mittelpunkt von Hertz~Ware, sondern die MLS-Analyse, die den Falcon030 mit seinen Möglichkeiten im Audiobereich zu einem sehr leistungsfähigen Instrument für die Untersuchung von Verstärkern, Lautsprechern und anderen Übertragungsketten macht.

Hertz~Ware macht die MLS-Analyse und andere Verfahren der digitalen Signalverarbeitung, die noch nicht fest in Praktikerkreisen etabliert sind, einem breiten Nutzerkreis zugänglich. Diese Anleitung soll mit dem Grundlagen-Teil dazu beitragen, daß diese modernen und leistungsfähigen Verfahren immer mehr in den Alltag vordringen.


Einige Beispiele, was man mit Hertz~Ware anstellen kann, finden Sie im Anhang (siehe "Oft gestellte Fragen").


Im Profi-Bereich gibt es entsprechende Software, die aber den Nutzerkreis durch den Preis auf die Profis einschränkt. Der NF-MESSPLATZ ist auch für den Profi-Bereich geeignet! Die Preisfestlegung soll es aber interessierten Amateuren und "Halbprofis" ermöglichen, sich auch auf der anderen Seite der ins Fließen geratenen Grenze zum Profitum umzutun. Die Eignung auch für professionelle Ansprüche wird keinesfalls durch die verwendeten Meß- und Berechnungsverfahren eingeschränkt!


Die Aussagekraft der Meßergebnisse und die komfortable Bedienerführung stehen im Mittelpunkt. Die konsequente Anwendung der Betriebssystem-Schbittstellen und die Verwendung des Programmgerüsts der Brüder Geiß erlegen einige Beschränkungen in der Reaktionsgeschwindigkeit und dem modernen Aussehen auf. Andererseits gewährleistet dies einen stabilen Betrieb auch unter Multitasking-Umgebungen (siehe "TOS").


Was geht - was geht nicht?


Grenzen werden ganz deutlich durch die Hardware gesetzt. Mit einem ATARI Falcon030 in der Standard-Ausstattung (4 MB RAM, Festplatte, VGA-Bildschirm) kann man prinzipiell alle Programmpunkte nutzen - es ist aber nicht immer sinnvoll.


Das Original-Soundsubsystem des Falken reicht sicherlich für ein paar Tests aus, aber auch dem unerfahrenen Amateur fällt bald das nicht zu überhörende Rauschen auf, das die DA-Wandler erzeugen. Dies und die "nicht-idealen" Frequenzgänge der Ein- und Ausgangsverstärker machen genaue Messungen mit dieser Hardware fragwürdig. Genauer gesagt ist es durchaus möglich, mit der Originalausstattung Messungen durchzuführen. Diese sind aber mit einem (ausschließlich) durch die Hardware bestimmten Fehler behaftet. Beste Wandler- und Verstärkerhardware vorausgesetzt liefert der NF-MESSPLATZ die gleichen Ergebnisse wie die mir bekannten Profiprogramme, wenn nicht aussagekräftigere.


Der Einbau eines Beschleunigers bekommt Hertz~Ware sehr gut. Das Programm erwartet aber weder eine Takterhöhung der CPU noch des DSP.

Wenn Hertz~Ware unter Multitaskingsystemen genutzt wird, werden ausschließlich die Echtzeitanzeigen evtl. problematisch für andere zeitgebundene Tasks, alles andere ist den Erfordernissen von MT-Betriebssystemen angepaßt.


Neben Beschränkungen, die die Hardware auferlegt, gibt es prinzipielle Grenzen, die in der Natur der Sache liegen. Keine Hardwareausstattung ermöglicht es, das Abtasttheorem zu umgehen oder die Auflösung der digitalen Wertedarstellung zu "verfeinern"! Also sind bspw. Spektraluntersuchungen oberhalb des Audiobereiches auch theoretisch nicht ohne weiteres möglich ...


Programm-Philosophie


Das Programm hat einen eigenen Desktop (Arbeitsplatz). Das entspricht der Idee, auf diesem die zur Arbeit benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel darzustellen.


Man kann einstellen, ob dieser Arbeitsplatz sich über den gesamten Bildschirm erstrecken soll oder ob er in einem Desktop-Fenster erscheint.


Ausgehend vom Aufbau der ATARI Falcon030 sind die Haupt-Arbeitsmittel das Senderfenster, das Empfängerfenster und die Soundmatrix.


Das Senderfenster hat die Funktionsgeneratoren zum Inhalt, die mit den zuletzt eingestellten Werten arbeiten (Die entspr. Einstellungsdialoge können dabei geschlossen sein.). Was hier erzeugt wird, wird auf die Soundmatrix geleitet und zwar auf den (Matrix-)Eingang DSPXMIT - ausgehend davon, daß das, was hier ankommt, vom DSP ausgesendet wurde. Das Signal kann nun auf die verschiedenen (Matrix-) Ausgänge rangiert werden. Im Empfängerfenster kann man die einzelnen Echtzeitanzeigen und die Aufzeichnung einschalten und parametrieren.


Ein wenig aus dem Rahmen fällt ein Programmpunkt, der unter der Bezeichnung "MLS-Analyse" auftaucht. Und zwar deshalb, weil Ein- und Ausgänge für diese Funktion genutzt werden. Es wird die Impulsantwort eines Systems ermittelt, aus der dann mittels FFT die Amplituden- und Phasen-Frequenzgänge errechnet werden können. Das zu untersuchende System wird zwischen die Aus- und Eingänge des ATARI Falcon030 geschaltet. Ein universelles Werkzeug - Filterparameter einer RC-Kombination, Frequenzgänge eines einzumessenden PA-Aufbaus, Beurteilung der frühen (und späteren - je nach vorhandenem RAM) Reflexionen eines Aufführungsraumes, andere raumakustische Parameter ... - alles aus der gemessenen Impulsantwort abzulesen bzw. zu errechnen! In leichter Abwandlung läßt sich diese Funktion für die Frequenzganguntersuchung von (Analog-)Recordern "\'FCber Band" (siehe "MLS-Analyse mit Synchronisation") benutzen.



2.1 Nach dem Auspacken ...


Bevor Sie das Programm Hertz~Ware starten, brauchen Sie fast keine Installationsarbeiten erledigen. Ich habe nahezu alles, was dazu gehört in die Programm-Datei mit dem Namen HERTZ.APP eingebaut.

Egal ob von Diskette oder von der Festplatte, egal aus welchem Ordner heraus: Hertz~Ware startet zunächst einmal. Für die Benutzung aller Funktionen und den vollen Bedienkomfort gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Schließlich habe ich ja oben fast geschrieben. Nur bei richtiger Anpassung der Programmeinstellungen auf Ihren Rechner kann alles optimal benutzt werden. Das ist aber halb so schlimm und schnell erledigt.


Hier erst einmal die Dateien und wozu sie gebraucht werden:


HERTZ_N.APP bzw. HERTZ_NF.APP Dies ist die Programmdatei. Sie enthält die Ressource-Daten, so daß keine extra Datei dafür benötigt wird. Auch das benutzte DSP-Programm ist darin enthalten.

HERTZ_D ist die Demo-Version ohne FPU-Unterstützung, während HERTZ_DF die FPU nutzen kann und z. B. eine FFT erheblich schneller erledigt.


HERTZ.HYP/HERTZ.REF Neben Hinweisen zur Bedienung gibt dieser Text einiges zu Theorie und Praxis der Signalverarbeitung und Tips, wozu und wie das Programm eingesetzt werden kann. Darüber hinaus - und das ist viel wichtiger - dient der Hypertext als Hilfe-System im Programm. Während das Programm Hertz~Ware läuft, kann per Help- oder F1-Taste eine kontextbezogene Unterstützung aufgerufen werden, die bewirkt, das Ihnen die entsprechende Stelle des Textes angezeigt wird.


M_nn.MLX Diese Dateien sind für die MLS-Analyse erforderlich. Es gibt davon mehrere (je nachdem, ob Sie eine Demo- oder Vollversion haben). Für "nn" im Dateinamen steht der Längenexponent der Folge.


FFTR2T.LOD Diese Datei muß sich im gleichen Ordner wie Hertz~Ware befinden, damit die RTA-Funktion genutzt werden kann (Nur Pro-Version).


README Wie allgemein üblich enthält diese Datei Hinweise, die man vor der allerersten Inbetriebnahme gelesen haben sollte.

In dieser Datei teile ich auch bspw. aktuelle Änderungen und Ergänzungen mit, die nicht in HERTZ.HYP bzw. HERTZ.REF stehen.


BEISPIEL.LOD Das ist ein kurzes Beispiel für ein DSP-Programm, das innerhalb Hertz~Ware gestartet werden kann. Es ist ein FIR-Filter (nicht eben steilflankig, Durchlaßbereich 9 bis 12 kHz), den Sie z. B. mit MLS- und FFT-Analyse untersuchen können.


Ordner PSI Um externe Taktquellen für das Soundsubsystem richtig einstellen zu können, legen Sie das Programm PSIDRIVE.PRG in den AUTO-Ordner. Mit PSICTRL.CPX stellen Sie die Parameter entsprechend der angeschlossenen Hardware ein. PSIDRIVE.PRG kann neben dem PSI (S/P DIF von BlowUp) auch das Soundpool-S/P DIF ansteuern und sorgt darüber hinaus dafür, daß einige TOS-Bugs bereinigt werden.

Diese Software liegt mit der freundlichen Genehmigung von BlowUp bei.


Ordner ENHANCER Dieser Ordner enthält ENHANCER.PRG, das im AUTO-Ordner liegen muß, wenn NVDI nicht installiert ist. Näheres hierzu erfahren Sie in den beiliegenden Texten ENHANCER.TXT und NEUE_FKT.TXT.



Ich schlage Ihnen folgendes Vorgehen zur Einrichtung Ihres Rechners für die Arbeit mit Hertz~Ware vor:


• Legen Sie auf der Arbeitspartition Ihrer Festplatte einen Ordner z. B. mit dem Namen "HERTZ" an. Kopieren Sie HERTZ.APP und die M_nn.MLX-Dateien in diesen neuen Ordner (ggf. FFTR2T.LOD dazulegen).


• Wenn Sie Hertz~Ware nutzen möchten, aber NVDI nicht installieren (können), legen Sie ENHANCER.PRG in den AUTO-Ordner. Aber nur, wenn NVDI nicht installiert ist!

ENHANCER.PRG (siehe "NVDI") stellt die Bitmap-Funktionen bereit, die im Standard-VDI nicht vorhanden sind.



Damit ist Hertz~Ware betriebsbereit.


Möglicherweise kennen Sie die Möglichkeit, ST-GUIDE-Hypertexte als kontextbezogene Hilfe zu benutzen. Mit HERTZ.HYP müssen Sie so verfahren, um es als Help-Text verfügbar zu haben:


• Kopieren Sie die Dateien HERTZ.HYP und HERTZ.REF in die dafür vorgesehen Verzeichnisse. Welche dies sind, entnehmen Sie bitte der ST-GUIDE-Anleitung.


• Installieren Sie das Programm ST-GUIDE als Accessory bzw. starten Sie es, wenn Sie ein Multitasking-Betriebssystem (Magic, MultiTOS, Mint/NAES) benutzen.


• Unter "Einstellungen ..." im Optionen-Menü schalten Sie die ST-GUIDE-Unterstützung ein und teilen Hertz~Ware mit, wo auf Ihrer Festplatte die Hypertext-Datei liegt. Dazu klicken Sie auf den Balken, der sich unter dem Punkt "ST-GUIDE als Helpsyst." befindet und suchen die Datei mit der auftauchenden Dateiauswahlbox. Die Einstellungen bestätigen Sie mit "OK".



In dem Falle, daß Hertz~Ware unter MagiC läuft, sollten Sie stets dafür sorgen, daß ST-GUIDE als Task läuft, damit es vom Helpsystem des Hertz~Ware genutzt werden kann.



2.2 Hertz~Ware-Varainten


Das Programm NF-MESSPLATZ existiert in verschiedenen Versionen: einer Demo-Version, einer in der Funktionalität leicht eingeschränkten (Normalversion) und einer vollständig funktionsfähigen (Pro-Version). Die Normalversion ist für ausschließlich nichtgewerblichen Einsatz vorgesehen (MLS bis 16384 Werte, kein RTA und ohne Druckfunktion), während die Pro-Version ohne alle Einschränkungen (MLS bis 65536 Werte bzw. die größte dem Entwicklungsstand des Programms entsprechende Anzahl) läuft und zusätzlich über eine Echtzeit-Spektralanalyse (RTA) verfügt.


Die Demo-Version hat einige Restriktionen (In Klammern die Angaben für die uneingeschränkte Versionen):


• Es werden keine Meßergebnisse und Einstellungen abgespeichert.


• In der Aufzeichnungsfunktion wird das Signal nur für 1 Sekunde aufgezeichnet (sonst nur durch verfügbares RAM begrenzt).


• Die größte MLS-Länge beträgt 4096 (16384 bzw. 65536).


• Sie besitzt keinerlei Druckerfunktionen (Grafikdruck von Oszillogrammen, Impulsantworten, Frequenzgängen etc., sofern GDOS installiert ist).


• In der Demo-Version funktionieren die Echtzeitanzeigen nur eine bestimmte Zeit (ca. 30 - 40 Sekunden), danach erscheint eine Meldung, daß die Funktion nicht in der Demo-Version verfügbar ist. Die entsprechende Anzeige wird ab jetzt nicht mehr aktualisiert. Um die Funktion wieder nutzbar zu machen, muß das Programm neu gestartet werden.



Eine in der Funktionalität nicht eingeschränkte Version des Programms ist beim ATARI-Händler (siehe "Vertrieb") erhältlich.


Der Verkauf bzw. der Versand des Programms bzw. Updates erfolgt zu Bedingungen des ATARI-Händlers (siehe "Vertrieb").


Für den Erwerb und die Benutzung der Normal- und der Pro-Version schließt der Programmnutzer eine Lizenzvereinbarung ab. Diese regelt, wer Hertz~Ware wofür einsetzen darf.



Preise


Die derzeit gültigen Preise erfragen Sie bitte beim ATARI-Händler (siehe "Vertrieb").



2.3 Rechtliches


Urheberrecht


Das Urheberrecht liegt und verbleibt beim Autor Axel Steffens mit dem Hinweis darauf, daß die Programm-Oberfläche dem Konzept aus Geiß/Geiß "Vom Anfänger zum GEM-Profi" entspricht.


Jegliche Manipulation am Code des Programms Hertz~Ware in irgendeiner Version (auch jeder Versuch der Rückübersetzung) oder auch am Inhalt der mit Hertz~Ware gelieferten Zusatzdateien wird als Verletzung des Urheberrechts betrachtet.


Haftungsausschluß


Für Schäden, die während der Benutzung des Programms Hertz~Ware oder danach an Hardware, Software, Daten oder sonstigem Eigentum des Nutzers entstehen oder entstehen könnten, übernimmt der Autor keinerlei Haftung. Ebenso ist jede Haftung des Autors ausgeschlossen, wenn Personen das Programm Hertz~Ware an Rechnern einsetzen, zu deren Bedienung sie nicht befugt sind und/oder keine Erlaubnis zum Einsatz des Programms haben.


Insbesondere sei hier hingewiesen auf die Möglichkeit eines in jedem Falle durch Datensicherung vermeidbaren Datenverlusts. Tritt ein solcher während oder nach Nutzung des Programms Hertz~Ware auf, so übernimmt der Autor keinerlei Haftung, egal, ob der Verlust auf Auswirkungen der Benutzung des Programms Hertz~Ware zurückzuführen ist oder nicht.


Vertrieb


Die Demo-Version darf frei kopiert und weitergegeben werden, aber nur zusammen mit diesem Text zumindest in seiner ASCII-Fassung! Nur in dieser Form ist das Bereithalten der Demo-Version in Mailboxen erlaubt, sofern der Zugriff auf die Programm- und Dokumentations-Dateien nicht mit Gebühren verbunden ist, die über die für die sonstige Nutzung erhobenen hinausgehen. Normal- und Pro-Versionen dürfen in Mailboxen generell in keiner Form bereitgehalten werden (Raubkopie).


Ausdrücklich nicht gestattet ist die Aufnahme weder der Demo-Version noch einer anderen Version in PD-Sammlungen, auf CD-ROM und ähnliche Arten von Programmsammlungen ohne schriftliche Genehmigung des Autors. Sollte das Programm - in welcher Form auch immer - trotzdem in solchen Sammlungen auftauchen, behält sich der Autor vor, dies als die Verbreitung einer Raubkopie seines Programmes zu betrachten und dagegen vorzugehen.


Normal- und Pro-Version werden vom ATARI-Händler (siehe "Vertrieb") vertrieben.


Copyrights


Das uneingeschränkte Urheberrecht auf das Programm NF-MESSPLATZ liegt beim Autor Axel Steffens. Jegliche nicht ausdrücklich vom Autor genehmigte Weitergabe der Normal- oder Pro-Version in unveränderter oder veränderter Form über die in der Nutzungslizenz fixierten Bedingungen hinaus wird vom Autor als Verletzung seines Urheberrechts aufgefaßt und bei Bekanntwerden verfolgt.


Bei der Entwicklung des Programms wurde das von B. Geiß und J. Geiß erarbeitete Programm-Gerüst, veröffentlicht in ihrem Buch "Vom Anfänger zum GEM-Profi" (Hüthig-Verlag, Heidelberg 1990), genutzt. Teilweise wurden die Module um eigene Routinen erweitert und korrigiert.


Die Grundidee für das Echtzeit-Oszilloskop ist an das Programm CURVE.S von Stefan Bock ((c) MAXON Computer) angelehnt.


ATARI ist ein eingetragenes Warenzeichen der (inzwischen wohl nicht mehr existenten, aber in Bezug auf Copyrights noch relevanten) ATARI Corp.


Das Copyright am Programm ENHANCER.PRG verbleibt allein bei den Autoren, Sven & Wilfried Behne. E-Mail: Wilfried Behne @H


Die im Ordner PSI beiliegenden Programme und Dokumentationen wurden freundlicherweise von der Firma BlowUp, München, zur Verfügung gestellt und dienen zum Betrieb eines S/P DIF am DSP-Port des Falcon030. Über den Kompatibiltätsmodus ist der Betrieb auch mit Interface-Einheiten anderer Hersteller (Soundpool) möglich.



2.4 Autor


Dieses Programm und

diese Anleitung

wurden erarbeitet von


Axel Steffens


Briefadresse:

Postfach 79 02 10

13015 Berlin


E-Mail: as@conectas.de




2.5 Vertrieb


Dieses Programm und weitere Produkte

werden vertrieben von


woller systeme


Grunewaldstraße 39

10825 Berlin



Fon: 030/21750286

Fax: 030/21750288

http//:www.woller.com

E-Mail:

wollersysteme@yahoo.de




2.6 Der erste Start


Wenn man das Programm überhaupt noch nicht kennt, hilft vielleicht, sich das einführende Beispiel (siehe "Oft gestellte Fragen") anzusehen. Richtig optimal wird's, wenn ST-GUIDE als Accessory installiert oder unter einem MT-Betriebssystem verfügbar ist und man nebenher die Anleitung mitlesen kann ...


Wird das Programm das allererste Mal aufgerufen, liegt noch keine *.INF-Datei mit abgespeicherten Einstellungen vor. In diesem Falle werden Standardeinstellungen vorgenommen.


Viele dieser Standard-Vorgaben werden von den Hertz~Ware-Anwendern sicher anders eingestellt werden. Die meisten Werte können abgespeichert werden, so daß sie nicht bei jedem Programmstart neu gesetzt werden müssen.

Zwei Einstellungen sollten Sie sich in jedem Falle ansehen:


Speicherallozierung: Meist ist es für die Funktionsfähigkeit zweitrangig, ob Speicher aus dem ST- oder dem TT-RAM angefordert wird. Deshalb ist die Standardvorgabe "Egal, TT-RAM bevorzugt (wenn vorhanden)". Wenn Sie TT-RAM verwenden, das für Sound-DMA nicht geeignet ist (z. B. virtuelle Speicherverwaltung) oder Sie sich dessen nicht sicher sind, setzen Sie die Vorgabe für derartige Speicheranforderungen (siehe "Allgemeine Einstellungen") auf "immer ST-RAM"


Art des Desktops: Bei Darstellung des Desktops im Fenster - sofern dies vom Anwender eingestellt und nicht schon vom Programm aus aufgrund Platzmangels vorgenommen wird - verlagert sich auch die Menüzeile in das Desktopfenster mit dem Effekt, daß in dieser Menüzeile die Accessories nicht mehr zugänglich sind.

Standardmäßig kommt der Desktop nicht im Fenster daher. Bei Singletask-Betrieb und geladenen Accessories empfiehlt es sich, in "Allgemeine Einstellungen" das Desktopfenster abzuschalten. In einer Multitasking-Umgebung ist die Fenstervariante möglicherweise eher gewünscht.

Auch im Desktopfenster funktioniert ein installiertes ST-GUIDE-Accessory als Hilfe-System, obwohl nicht übers Menü zugänglich.




3 Grundlagen


Diese Sektion soll ein kleines Nachschlagewerk zu der in Hertz~Ware verwendeten System-Theorie sein. Ganz ahnungslos sollte man nicht sein, obwohl ich mich bemüht habe, alles mit praktischem Bezug und leicht faßlich darzulegen. Die Fortgeschrittenen können hier sicher vieles überlesen und finden bestimmt in den Literaturhinweisen (siehe "Literatur") etwas, das weiterhilft.



3.1 Signale und Signalverarbeitung


Was man in der Systemtheorie unter Signalen versteht, lassen wir mal beiseite. Hier verstehe ich unter Signalen Spannungsverläufe, die abgetastet und quantisiert, kurz: digitalisiert werden und als Wertefolge vorliegen. Auch können diese Wertefolgen errechnet sein.


Die Signalverarbeitung beschäftigt sich grob gesehen damit, wie ein System ein am Eingang anliegendes Signal verändert und wie das Ergebnis am Ausgang aussieht. Was ist ein System? Tja, alles, was sich zwischen Ein- und Ausgang befinden kann: ein Verstärker, ein Equalizer, eine Übertragungskette mit Verstärker, Lautsprecher und dem Raum, in dem der Lautsprecher aufgestellt ist ... Der Anwender entscheidet, welches System er untersuchen will (Das erste "System", das ich mit Hertz~Ware untersucht habe, war ein selbstgebastelter Gebührenimpulsfilter für'n Modem.).


Hier einige Beispiele:


• An den ATARI Falcon030-Ausgang ist ein Verstärker mit möglichst linearem (zumindest bekanntem) Frequenzgang angeschlossen, der einen Abhör-Lautsprecher (natürlich auch schön linear!) treibt. Vor diesem Lautsprecher ist ein Mikrophon aufgestellt, dessen Frequenzgang unbekannt ist und ermittelt werden soll. Das Mikro wird - ggf. über einen Vorverstärker (wieder von der besseren Sorte) - an den Falcon-Eingang angeschlossen. Werden verschiedene Mikros eingeschleift, kann man sie miteinander vergleichen.


• Der Falcon-Ausgang wird über einen Equalizer auf eine PA-Anlage geschaltet. An geeigneter Stelle wird ein (Meß-)Mikrophon aufgestellt, das am Falcon angeschlossen ist. Die EQ-Einstellungen werden so lange verändert, bis das gesamte System den gewünschten Frequenzgang aufweist.



Impulsantwort


Als Impulsantwort bezeichnet man die Reaktion eines Systems auf einen Diracstoß. Mit einem mehr oder weniger großen Zeitversatz erscheint am Ausgang des Systems das Signal mehr oder weniger verändert. Die Verformung des Signals wird durch das System und seine Bestandteile bestimmt. Wenn eine RC-Filterkombination das System darstellt, wird das Signal durch den Frequenzgang der RC-Filterkombination verformt. Legt man an den Eingang dieses Systems einen Diracstoß an, so erscheint auch dieses Einheitssignal mehr oder weniger verändert am Ausgang des Systems und der zeitliche Verlauf am Systemausgang wird Impulsantwort genannt.


Diese Impulsantwort charakterisiert das System vollständig, d.h. man weiß alles über das System und kann anderes daraus ableiten (z. B. Amplituden-Frequenzgänge).


Diracstoß


In der Systemtheorie bezeichnet man als Diracstoß einen Signalsprung von 0 auf den Maximalwert mit sofort anschließender Rückkehr auf 0, also einen ganz schmalen Nadelimpuls mit definiertem Energiegehalt.


In der digitalen Signalverarbeitung ist ein Diracstoß eine Wertefolge, bei der der 1. Wert = 1 (bzw. Maximalwert) und alle folgenden Werte = 0 sind.


Amplituden-Frequenzgang


Die meisten Systeme übertragen die Frequenzanteile (beabsichtigt oder unbeabsichtigt) ungleichmäßig. Der Amplituden-Frequenzgang stellt grafisch dar, bei welcher Frequenz welcher Übertragungsfaktor gilt.


Phasen-Frequenzgang


Ähnlich wie beim Amplituden-Frequenzgang gilt, daß ein Signal in seiner Phasenlage verändert wird und diese Veränderung frequenzabhängig ist. Diese Frequenzabhängigkeit wird im Phasengang grafisch dargestellt.


Aus dem Phasen-Frequenzgang lassen sich Schlüsse auf die Gruppenlaufzeit ziehen.



3.2 MLS


Mit diesen drei Buchstaben wird ein modernes Berechnungsverfahren bezeichnet, mit dessen Hilfe man die Impulsantwort eines Systems ermitteln kann.


Wer genau wissen möchte, was bei einer MLS-Analyse so abläuft, lese bitte in der entsprechenden Literatur nach.


Warum verwendet man so einen aufwendigen Algorithmus anstatt einfach einen Diracstoß auf das Testobjekt zu geben und am Ausgang den Signalverlauf aufzuzeichnen? Die Antwort ist einfach: Bei einem rein digitalen System ist das möglich. Man kann einen Einzelimpuls an den Eingang legen und am Ausgang die Impulsantwort ablesen. Beim Test von Digitalfiltern geht das.


In der analogen Realität hat so ein Verfahren, mit Einzelimpulsen die Impulsantwort zu ermitteln, einen entscheidenden Nachteil: einen zu geringen Störabstand. Ein einzelner Nadelimpuls hat einen geringen Energiegehalt (Versuchen Sie mal, einen schmalen Nadelimpuls am Lautsprecher zu hören! Selbst bei Vollaussteuerung werden Sie nicht viel mitkriegen.), und so fällt natürlich jede Störung, jedes Rauschen etc. um so mehr ins Gewicht.


Im Gegensatz dazu hat die MLS-Folge (auch Maximal- oder Maximallängenfolge genannt; MLS - maximum length sequence (engl.)) einen hohen Energiegehalt und ein bekanntes Spektrum, nämlich eines, das "weißem" Rauschen recht nahe kommt. Diese Folge kann man als Folge von (positiven und negativen) Diracstößen betrachten, deren zeitliche Abfolge bekannt ist. Mit dem Wissen um diese zeitliche Abfolge läßt sich aus dem, was am Ausgang erscheint, die Impulsantwort eindeutig errechnen.


Damit das funktioniert, muß die MLS-Folge eine Reihe von Eigenschaften aufweisen (s. Literatur), was bei der Erzeugung der *.MLX-Dateien für Hertz~Ware natürlich berücksichtigt wurde. Diese Dateien enthalten Folgen unterschiedlicher Länge. Die Anwendung kurzer Folgen hat den Vorteil kurzer Rechenzeiten, aber die eigentlichen Vorteile der MLS-Analyse kommen dabei nicht so sehr zum Tragen. Auch die Untersuchung längerer Impulsantworten (Raumakustik) erfordert hinreichend lange Folgen.



3.3 FFT


FFT ist ein bekanntes Stichwort. Trotzdem noch mal kurz, was sich dahinter verbirgt:


Der Fast Fourier Transform-Algorithmus ist ein spezielles Berechnungsverfahren, um aus zeitlich äquidistanten (mit gleichem Abstand) Abtastwerten eines Signals seine spektrale Zusammensetzung zu ermitteln.


Hauptmerkmale:


• Die Zahl der Abtastwerte muß einer Zweierpotenz entsprechen (=2^n).


• Bei reellen Eingangswerten (wie in unserem Falle) ist das erhaltene Spektrum symmetrisch, man erhält also 2^(n-1) aussagekräftige Werte, der Rest ist redundant (wiederholt sich).


• Das Spektrum ist nicht kontinuierlich, durchgehend. Es hat Werte nur an bestimmten Stellen, ist diskret. Der Abstand der Spektrallinien ist der Kehrwert der Abtast-Periodendauer, dividiert durch die Anzahl der Abtastwerte.


Wird das Signal mit 1000 Werten in der Sekunde abgetastet (also alle 1/1000 s), und werden 1024 Werte für die FFT herangezogen, beträgt die Abtast-Periodendauer 0,001 s, und das Spektrum weist Werte im Frequenzabstand von 0,9765625 Hz auf.


Fällt ein Frequenzanteil nicht exakt in dieses Raster, so teilt sich sein Spektralanteil auf die benachbarten Spektrallinien, die im Raster liegen, auf.


• Der FFT-Algorithmus ist für komplexe Eingangsgrößen gedacht, was in diesem Fall nicht genutzt wird. Das Ergebnis der FFT ist ebenfalls komplex, hat aber in der Form nicht den praktischen Wert. Bei Hertz~Ware werden aus den Real- und Imaginärteilen die Amplituden- und Phasenwerte der einzelnen Spektrallinien errechnet, was für den Praktiker wesentlich aussagekräftiger sein dürfte.



Obwohl das Spektrum diskret ist, habe ich zur besseren Anschaulichkeit eine Darstellung gewählt, bei der die einzelnen Spektralpunkte miteinander durch eine Linie verbunden sind, was besser aussieht, aber eigentlich nicht exakt ist. Da die meisten untersuchten Objekte wohl der analogen Welt entstammen, hat die Liniendarstellung ihre Berechtigung, denn der Frequenzgang eines (analogen!) Filters ist nicht diskret, sondern kontinuierlich, durchgehend.


In Hertz~Ware wird die FFT benutzt, um aus der Impulsantwort eines Systems (aus MLS-Analyse) den Amplituden-Frequenzgang und den Phasen-Frequenzgang zu errechnen und anzuzeigen.


Darüber hinaus kann man sich die spektrale Zusammensetzung eines Ausschnitts aus einem aufgezeichneten Signal (siehe "Aufzeichnung") darstellen lassen. Dazu wird ebenfalls die FFT benutzt.


Wird die FFT für MLS-Daten aufgerufen, erfolgt keine Fensterung (siehe "Fensterfunktion"). Markieren Sie die für die FFT bestimmten Bereiche der Impulsantwort so, daß das Signal an Anfang und Ende der Markierung "keinen Ausschlag" hat. Dann ist auch keine Fensterung nötig, sie würde nur die Aussagekraft des Spektrums verringern.



3.3.1 Fensterfunktion


Vor der Fourier-Transformation werden die Daten mit einer wählbaren (Optionen, FFT-Parameter) sogenannten Fensterfunktion behandelt. Das bedeutet nichts anderes, als daß am Anfang und am Ende des Samples ein- bzw. ausgeblendet wird und dient zur Unterdrückung der Fehler, die durch die Quasi-Periodizität (Annahme, daß sich der betrachtete Signalverlauf periodisch wiederholt, was er in Wirklichkeit nicht tut) entstehen.


Wann sollte welche Fensterfunktion verwendet werden? Eine schwierige Frage, deren Beantwortung ganze Bücher füllt ...

Es ist immer eine Kompromißentscheidung, jedes Fenster hat sein "sowohl als auch". Da hilft eigentlich nur Probieren. Einige Anhaltspunkte können die Auswahl der Fensterfunktion erleichtern:


Rechteck: Diese Fensterfunktion läßt die Werte unbeeinflußt.

Wenn ein aperiodisches Signal (Impuls, weißes Rauschen) untersucht werden soll, bringt Fenstern nichts, es verdirbt nur das Ergebnis. Ist man nicht sicher, welches Fenster angewendet werden soll, also erst mal "Rechteck" einstellen.

Das Rechteckfenster deformiert das Spektralbild eines schmalbandigen Signals am wenigsten. Will man die Pegelverhältnisse in einem Frequenzgemisch möglichst exakt beurteilen, sollte man auch bei "Rechteck" bleiben.


Hanning/Hamming: Mit diesen Fensterfunktionen erreicht man, daß bei niedrigen Pegeln die Signalanteile weniger durch die Stoßstellen an Anfang und Ende des Abtastbereiches und das Berechnungsverfahren gestört werden. Gegenüber dem ungefensterten Spektrum kann man ca. 20 dB tiefer "in die Feinheiten gucken".


andere: Die anderen rangieren irgendwo dazwischen. Je nachdem ist die Übereinstimmung mit der Realität im Großsignalbereich oder eben abseits der Vorzugsfrequenzen größer.



Jede Fensterfunktion (außer Rechteck natürlich) verzerrt das Spektralbild. Wenn Sie z. B. das Spektrum eines 1 kHz-Tones ohne Fenster ansehen, ist die Spektrallinie bei 1000 Hz schmaler und höher, als mit Fenster (ragt aber nicht so weit aus dem "Rauschteppich" heraus, wie z. B. mit HANNING gefenstert).

Das ist wichtig zu wissen, denn nur bei RECHTECK können Sie den Werten an den Pegelspitzen glauben.


Übrigens hat das Fenstern hier nichts mit der Übung mit der Leiter zu tun ... Aber die heißt wohl "Fensterln" ... &-)



3.4 Logarithmische Pegelangaben


Sowohl in der Nieder- als auch in der Hochfrequenztechnik wird oft von Pegelangaben Gebrauch gemacht. Pegelangabe heißt hier zunächst mal, daß es sich um eine dimensionslose Vergleichsangabe handelt.


Eine aktuell betrachtete Größe wird in ihrem Verhältnis zu einer Vergleichsgröße angegeben, aber nicht direkt als Verhältniszahl (bspw. 0,5), sondern als Logarithmus des Verhältnisses. Je nachdem, welche Basis für die Logarithmierung Verwendung findet, erhält man die allseits bekannten Dezibel-Angaben (lg, dekadischer Logarithmus) oder die höchst ungebräuchliche Angabe in Neper (ln, natürlicher Logarithmus) - letzteres betrachten auch wir nicht weiter.


Daß bei Pegeln nach der Zahl "dB" steht, sollte nicht zu der falschen Annahme verleiten, B wäre eine Maßeinheit. Das kleine "d" steht zwar - wie bei Maßeinheiten üblich - für "Dezi", also "zehnter Teil", Bel ist aber keinesfalls mit Volt oder Watt etc. vergleichbar.

"+1B" bedeutet, daß etwas zehnmal größer, "-1B", daß etwas zehnmal kleiner als der Bezugswert ist.

Um möglichst nur mit Vorkommastellen rechnen zu müssen, hat man sich schnell auf das Dezi-Bel (0,1 B) geeinigt. Ins Verhältnis gesetzt werden die Leistungen des betrachteten und des Bezugs-Signals:


Pegel [in dB] = 10 * lg (P1 / P0).


Die meisten Pegelangaben basieren auf Spannungs- und nicht auf Leistungsmessungen. Konstante und gleich große Widerstände, an denen die Leistungen umgesetzt werden, vorausgesetzt nutzt man die Proportionalität der Leistung zum Quadrat der an diesen Widerständen abfallenden Spannung (P ~ U^2):


Pegel [in dB] = 20 * lg (U1 / U0).


Mit dB-Werten läßt es sich ganz toll rechnen, wenn ein Signal auf seinem Weg durch Verstärker, Filter etc. verfolgt wird - problematisch wird's, wenn zwei oder mehr Signale addiert werden sollen.

Lägen die Spannungswerte direkt vor, wär's trivial. Aber hat man die dB-Werte, müßte man erst mal die Spannungen ausrechnen (U1 = 10^(Pegel_1/20) * U0, U2 = 10^(Pegel_2/20) * U0), dann addieren und den neuen dB-Wert errechnen (Pegel_neu = 20 * lg ((U1+U2)/U0) ) - nicht mehr ganz so einfach, nicht?

So kommt eben heraus, daß Null plus Null Sechs ergibt. Nein? Doch! Aber nur, wenn Signale addiert werden und der Gesamtpegel gesucht ist:


0 dB + 0 dB = +6 dB


Oder ein anderes schauderhaftes, aber trotzdem wahres Beispiel:


-6 dB + -6 dB = 0 dB.


Beim Zusammenschalten mehrerer Funktionsgeneratoren sind solche Rechnungen nötig, um eine Übersteuerung zu vermeiden. Keine Angst: Auf Knopfdruck erledigt Hertz~Ware das für Sie &-).


In jedem Falle ist bei Unklarheiten zu diesem Thema ein Blick in die Bücher (siehe "Literatur") zu empfehlen ...



4 Programm-Funktionen


Es ist gar nicht so leicht, ein solches Mehrzweckprogramm wie den NF-MESSPLATZ übersichtlich zu gestalten! Tastaturkürzel (Shortcuts), mit denen man die einzelnen Funktionen direkt erreichen kann, muß man sich merken oder das Handbuch ständig bereit haben, wenn's geht mit der richtigen Seite ... Alles Dinge, die von der eigentlichen Arbeit bzw. dem Spaß ablenken und extrem aufhalten!


Wie Sie mittels Menüs, Shortcuts und Funktionstasten die einzelnen Programmfunktionen aufrufen und nutzen, wie Dialogboxen und GEM-Fenster zu handhaben sind, prägt sich im allgemeinen recht schnell ein. Wenn Sie die Einleitung gelesen haben, ist Ihnen die Programmstruktur geläufig und die in den Menüs verwendeten Begriffe nicht mehr unbekannt.



4.1 Das Hertz~Ware-Menü


Sofern die Menüs in einem Fenster dargestellt werden, tauchen an ihrem linken Ende Pfeil-Felder auf, mit deren Hilfe sie verschoben werden können, falls nicht alles dargestellt werden kann.


Die Menüs im Programm Hertz~Ware sehen mitunter etwas ungewohnt aus. An den Stellen, wo zwischen den Menüpunkten Trennstriche gezogen sind und bei den abgeschalteten Einträgen erscheint der Rand nicht schwarz, sondern grau. Leider verhindert ein Fehler im TOS 4.0x, daß die Menüs bei gewohnter Gestaltung in Fenstern richtig behandelt werden, so daß dieses eigenartige Aussehen für eine korrekte Funktion der Fenstermenüs nötig ist. Auch das Hauptmenü - da es ja auch im Desktop-Fenster auftauchen kann - muß so aussehen.


Hauptmenü und Fenstermenüs sind sog. Pull- bzw. Dropdown-Menüs, was bedeutet, daß sie herunterklappen, wenn der Mauszeiger drüberfährt oder draufgeklickt wird. Daneben werden in Hertz~Ware auch PopUp-Menüs benutzt, die "aufspringen", wenn mit dem Mauszeiger in den Darstellungsbereich mancher Fenster geklickt wird. Diese PopUps sind hier nicht mit angeführt, sondern bei "ihren" Fenstern beschrieben.



4.1.1 Hauptmenü


Das Hauptmenü taucht entweder am Platz der GEM-Menüzeile oder im Desktopfenster, sofern das eingestellt ist, auf.


• MESSPLATZ


- über MESSPLATZ

Es erscheint ein Dialog, aus dem die Versionsnummer des Programms hervorgeht.


• Datei


- Öffnen

Ein selektiertes Objekt (Generator-/Empfänger-Icon) wird geöffnet, d. h. sein Parameter-Dialog erscheint.


- Schließen

Das oberste Fenster wird geschlossen.


- Info ...

Zum selektierten Objekt werden nähere Informationen - sofern verfügbar - angezeigt.


- Hilfe ...

Zum obersten Fenster/selektierten Objekt wird ein Hilfe-Text angezeigt. Wenn der ST-GUIDE installiert ist, wird dazu dieser Hypertext benutzt. Ist ST-GUIDE nicht verfügbar, gibt es nur an einigen Stellen knappe Hilfen.


- Anwend./Stand.-DSP-Prg. st. (siehe "Externe DSP-Programme")


- Beenden

Hertz~Ware wird beendet. Je nach Einstellung werden in der Datei NFMP.INF die aktuellen Einstellungen abgespeichert oder nicht.


• Bearbeiten


- Sender öffnen

Das Senderfenster (siehe "Funktionsgeneratoren") erscheint.


- Empfänger öffnen

Das Empfängerfenster (siehe "Echtzeitanzeigen") erscheint.


- Ein/Aus öffnen (siehe "Signalwege einstellen")


- Aufzeichnen (siehe "Aufzeichnung")


- MLS-Analyse


- MLS-Analyse mit Sync.


- MLS nur senden


- MLS nur empfangen


- FFT linker Kanal


- FFT rechter Kanal


- FFT beide Kanäle


- RTA (siehe "Echtzeit-FFT")


- Fenster wechseln

Das bisherige unterste Fenster kommt nach oben. Ein eventuell geöffnetes Hilfe-Fenster wird in den Zyklus mit einbezogen.

Fenster von Accessories oder Applikationen, die mit dem AV-Protokoll nichts anfangen können (wie z. B. ATARIs XCONTROL), werden dagegen nicht mit einbezogen.


• Optionen


- Einstellungen ... (siehe "Allgemeine Einstellungen")


- Farben


- Eingänge kalibrieren


- MLS-Parameter


- FFT-Parameter


- Aufzeichnungsparameter


- Einstellungen laden


- Einstellungen sichern




4.1.2 Fenstermenüs


Menü im Aufzeichnungsfenster


• Info ...

Zum Fensterinhalt werden nähere Informationen angezeigt.


• Laden


• Druck


- Drucken (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- Aufnahme laden (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.RAW-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.DVS-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


• Speichern


- Aufnahme speichern (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.RAW-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.DVS-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


• Abspielen


- Aufnahme abspielen (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.RAW-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- *.DVS-Datei (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


- zyklisch abspielen (siehe "Menüfunktionen im Aufzeichnungsfenster")


• Bearbeiten


- Auswerten


- Mark. 512 (siehe "MLS-Analyse")


- Mark. 1024 (siehe "MLS-Analyse")


- 2^n (siehe "MLS-Analyse")



Menü im MLS-Fenster


• Info ...

Zum Fensterinhalt werden nähere Informationen angezeigt.


• Druck


• Laden


- linker Kanal (siehe "Dateiarbeit im MLS-Fenster")


- rechter Kanal (siehe "Dateiarbeit im MLS-Fenster")


- Überlagern (siehe "Dateiarbeit im MLS-Fenster")


• Speichern


- linker Kanal (siehe "Dateiarbeit im MLS-Fenster")


- rechter Kanal (siehe "Dateiarbeit im MLS-Fenster")


• Bearbeiten


- Mark. 512 (siehe "MLS-Analyse")


- Mark. 1024 (siehe "MLS-Analyse")


- 2^n (siehe "MLS-Analyse")



Menü im FFT-Fenster


• Info ...

Zum Fensterinhalt werden nähere Informationen angezeigt.


• Druck


• Laden


- linker Kanal (siehe "Spektren laden/speichern")


- rechter Kanal (siehe "Spektren laden/speichern")


- Überlagern (siehe "Spektren laden/speichern")


• Speichern


- linker Kanal (siehe "Spektren laden/speichern")


- rechter Kanal (siehe "Spektren laden/speichern")


- ASCII (siehe "Spektren laden/speichern")




4.2 Bedienelemente


Menüs, Shortcuts und Funktionstasten


Fast jede Funktion ist mit Hilfe der Maus im Menü aufrufbar. Viele der Menü-Einträge enthalten am Ende ein Tastatur-Kürzel, das den Aufruf der entsprechenden Funktion ohne Maus ermöglicht. Diese Kürzel sind so zu übersetzen: "^T" heißt, daß die <Control>-Taste gedrückt gehalten wird und dann die Taste <T> gedrückt wird. Analog bedeutet das eigenartige Grafikzeichen, das ich in diesem Text leider nicht darstellen kann, daß die <Alternate>-Taste zu halten und dann die Buchstaben-Taste zu drücken ist.


Die wichtigsten Funktionen sind über die Funktionstasten erreichbar. Welche Funktion von welcher Fkt.-Taste angesprochen wird, sehen Sie im unteren Teil des programmeigenen Desktops, wo sich die Fkt.-Tastenleiste befindet. In dieser Leiste können Sie die Funktion auch per Mausklick in die dargestellte Fkt.-Taste aufrufen.


Einige Fenster verfügen über eine eigene kontextbezogene Menüzeile. Die in diesen Menüzeilen angebotenen Funktionen können nur aufgerufen werden, wenn das dazugehörige Fenster oben liegt.


Dialogboxen


Die Dialoge sind fast durchgängig (außer Alertboxen) als sogenannte nichtmodale Dialoge gehalten. Das hat den Vorteil, daß das Programm bedienbar bleibt, auch wenn der Dialog noch nicht wieder geschlossen wurde. Wenn der NF-MESSPLATZ in einer Multitasking-Umgebung betrieben wird, würden modale Dialoge Ausgaben anderer Tasks blockieren, so ist dies nicht der Fall. Modale Dialoge sind die Alertboxen.


Eingaben in Editierfelder der Dialogboxen können sowohl über die Alpha- als auch über die Zehner-Tastatur gemacht werden. Ein Strichcursor zeigt die aktuelle Eingabeposition. Seine Position kann mit der Maus durch Klick in das entsprechende Eingabefeld gesetzt werden, darüber hinaus mit den Pfeiltasten:


Pfeil links/rechts: Der Cursor wird zeichenweise verschoben.


Pfeil hoch/runter: Der Cursor wird ans Ende des vorigen/nächsten Eingabefeldes gesetzt.


<Shift> + Pfeil links/rechts: Der Cursor wird an den Anfang/das Ende des Feldes gesetzt.


<Shift> + Pfeil hoch/runter: Der Cursor wird ans Ende des ersten/letzten Eingabefeldes gesetzt.



Die meisten Dialoge sind mit einem "Abbruch"-Knopf versehen, bei dessen Betätigung der Dialog ohne Übernahme der Änderungen geschlossen wird. Der "OK"-Knopf schließt dagegen den Dialog mit Übernahme der Änderungen ab. Manche Dialoge sind mit sogenannten Radiobuttons gestaltet, die eine "1 aus n"-Auswahl vornehmen. Ist nur diese eine Auswahl Inhalt des Dialoges, wird nach Betätigen eines Radiobuttons der Dialog mit Übernahme abgeschlossen.


Fenster


Die im Programm verwendeten Fenster sind vom Betriebssystem erzeugt und enthalten einige oder alle der von GEM zur Verfügung gestellten Bedienelemente. Ihre Handhabung wird als bekannt angenommen.


Neben der Bedienbarkeit mit der Maus gelten allgemein für das oberste Fenster einige Tastatur-Befehle für die Fensterbedienung:


<Control>+<U>: Das Fenster wird geschlossen.


Pfeil nach links/rechts/oben/unten: Wenn die entsprechenden Scrollbalken an dem jeweiligen Fenster vorhanden sind, wirkt dies wie ein Mausklick auf die Pfeilfelder.


<Shift> Pfeil nach links/rechts/oben/unten: Dies bewirkt ein seitenweises Blättern bzw. entspricht einem Mausklick in den grauen Bereich neben einem Slider.



Der Fensterinhalt ist bei den "Grafik"-Fenstern farblich so gestaltet, daß vier Dinge unterschieden werden


• Hintergrund


• Hilfslinien


• Beschriftung


• darzustellender Inhalt



Außer der Beschriftung - die ist immer schwarz - können sie die farbliche Gestaltung ihrem Geschmack nach verändern ("Optionen" - "Farben"). Manchmal ist es nicht nur eine Geschmacksfrage. Wenn z. B. die Hilfslinien diesen Namen nicht verdienen und mehr stören, stellen Sie sie im "Farben"-Dialog auf die gleiche Farbe, wie den Hintergrund - weg sind sie.


Desktop-Fenster


Eine Ausnahme bildet das Desktop-Fenster, das - sofern die Einstellungen so vorgenommen wurden - den Desktop mit dem Hauptmenü aufnimmt.


Wenn Hertz~Ware in einer Multitasking-Umgebung läuft, ist es sinnvoll, die Fensteroption für den Desktop zu nutzen. Das Desktop-Fenster läßt sich verschieben, vergrößern/verkleinern, auf volle Größe bringen etc., wird aber beim Blättern durch die offenen Fenster ("Fenster wechseln") nicht berücksichtigt.


Wenn das Desktop-Fenster geschlossen wird, wird Hertz~Ware beendet. Aus diesem Grunde sind bei oben liegendem Desktop-Fenster der Shortcut ^U und die Funktionstaste F3 ("Schliessen") abgeschaltet, um ein unbeabsichtigtes Programmende zu vermeiden. Über den Schließknopf (Closer) läßt sich das Desktop-Fenster aber nach wie vor schließen!


Liegt das Desktop-Fenster im Hintergrund, so ist das Menü trotzdem über die Tastatur (Shortcuts und Funktionstasten) ansprechbar.



4.3 Signalwege einstellen


Das Soundsubsystem des ATARI Falcon030 erlaubt eine ganze Menge verschiedener Einstellungen, deren Vielzahl es ermöglicht, ganz unterschiedliche Einsatzfälle zu meistern - aber zuerst einmal ist diese Vielzahl nichts weiter als verwirrend. Eine Aufgabe, die in jedem Falle vom Anwender bewältigt werden muß, ist die Auswahl der Signalwege.


Betrachten wir den Falcon030 als "Blackbox" - also ohne das Innenleben zu berücksichtigen - so können analoge Signalquellen an den Mikrophoneingang angeschlossen werden. An den Kopfhörerausgang lassen sich Senken (Empfänger) für analoge Signale anschalten. So weit - so gut.


Das ist aber leider nicht alles, denn am DSP-Connector sind digitale Signalquellen und -senken anschließbar. Und dessen nicht genug ist durch das Anstöpseln der Geräte noch lange nicht geregelt, wie die Signale von den Eingängen zu den Ausgängen - wenn überhaupt! - gelangen.


Wie die Signale nun innerhalb des Rechners gehandhabt werden, kann in dem Dialog "Soundsubsystem 1" festgelegt werden. Der läßt sich entweder aus dem "Bearbeiten"-Menü mit "Soundsubsystem", mit dem Shortcut <^X> oder mit der Funktionstaste F7 ("MUX") aufrufen.


Allerdings werden die internen AD-/DA-Wandler des Falcon030 - obwohl Bestandteil des Soundsubsystems - nicht an dieser Stelle eingestellt. Sie werden überhaupt nicht von Hertz~Ware bedient, sondern müssen über die üblicherweise dafür verwendeten Kontrollfeld-Module (CPX) behandelt werden. Das trifft genauso auf den eingebauten Lautsprecher zu.


Natürlich werden von außen an den Rechner angeschlossene analoge Signale nicht in ihrer analogen Form vom Programm verarbeitet. Nach der AD-Wandlung werden im Soundsubsystem ausschließlich digitale Signale ver- und bearbeitet. Mittelpunkt des Soundsubsystems ist die Soundmatrix, mit deren Hilfe über das Woher und Wohin der Signale entschieden wird. Der mittlere Bereich der Dialogbox bildet ein Schaltfeld für die Einstellung der Soundmatrix. Die Signale kommen "von links" in die Matrix, werden dort zugeordnet und verlassen sie in dieser Darstellung "nach oben".


An der linken Seite sind also die möglichen Signalquellen angeordnet:


ADC - Die internen AD-Wandler: Dies ist das Signal, das in analoger Form am Mikrophoneingang anliegt - jetzt digital.


DMA - DMA-Wiedergabe: Im Speicher abgelegte Samples werden im eingestellten Takt an dieser Stelle auf die Matrix geführt.


DSP - DSP-Ausgang: Der DSP im Falcon030 kann empfangene Signale be- bzw. verarbeiten oder eben auch synthetisieren.


EXT - Externer Eingang: Wenn bspw. DAT-Recorder oder CD-Player über ein S/P DIF oder externe AD-Wandler an den DSP-Connector angeschlossen sind, taucht deren Signal an dieser Stelle auf.



An der Oberseite der Darstellung verlassen die Signale die Matrix zu den verschiedenen Senken:


DAC - Die internen DA-Wandler: Das Signal wird von hier aus zu den internen DA-Wandlern geführt und kann am Kopfhörer-Ausgang abgenommen werden.


DMA - DMA-Aufnahme: Über diesen Ausgang werden die Samples in den (an anderer Stelle im Programm angelegten) DMA-Puffer geschrieben.


DSP - DSP-Eingang: Der DSP erhält über diesen Weg Signale zur Be- und Verarbeitung.


EXT - Externer Ausgang: An den DSP-Connector über ein S/P DIF angeschlossene DAT-Recorder oder externe DA-Wandler beziehen hierher ihr Signal.



Welcher Eingang und welcher Ausgang miteinander verbunden sind, zeigen die sechzehn Felder der Matrix. Dort, wo die Felder aktiv (schwarz) sind, sind Eingang dieser Zeile und Ausgang dieser Spalte verbunden.


Jeder Eingang kann gleichzeitig einem oder mehreren Ausgängen zugeordnet werden, aber die Ausgänge können gleichzeitig jeweils immer nur mit einem Eingang verbunden sein (Das wird im Programm automatisch berücksichtigt).


Über den Button "Weitere Einstellungen" wird der Dialog "Soundsubsystem 2 (siehe "Soundparameter einstellen")" aufgerufen.



4.4 Soundparameter einstellen


Um diesen Dialog aufrufen zu können, muß im Dialog "Soundsubsystem 1 (siehe "Signalwege einstellen")" der Button "Weitere Einstellungen" oder <Alt>-E betätigt werden. Die hier möglichen Einstellungen erfordern zum Teil eine sehr genaue Kenntnis des Falcon-Soundsubsystems. Aber keine Angst: Wenn's heißt "Rien ne va plus - Nichts geht mehr!", gibt es die "Reue-Taste" - "Reset Soundsystem", die bewirkt, daß alle Parameter (mit Ausnahme der Eingangsverstärkung und der Ausgangsdämpfung, die im Sound-CPX eingestellt werden können) auf Standardwert